Antisemitenspielplatz

„Jetzt ist schon wieder was passiert.“

Eine Phrase, die durch die Brenner-Romane von Wolf Haas eine gewisse Berühmtheit erlangt hat, trifft auch immer mehr auf die Facebookfanseite von HC Strache zu.Der hat eine Dokumentation zum Thema „Goldman-Sachs“ gepostet, einer wahrlich nicht philanthropen Bank…

Da Goldman-Sachs 1869 von einem deutsch-jüdischen Auswanderer gegründet wurde, zieht natürlich gleich jemand den Faden zu den Rothschild’s.

Herr Schuster zitiert hier den, 1812 verschiedenen, Begründer der Rothschilddynastie.

Die Rothschild’s dürfen immer herhalten, wenn es um ein Beispiel für finanziell erfolgreiche Juden geht.

Der Gedanke wird dann auch konsequent weiter geführt (Kommentar mit rotem Punkt)…

Wenn es um Verschwörungstheorien und die Rothschild’s geht, dann sind meist auch die „Die Protokolle der Weisen von Zion“ nicht weit.

Aber warum sollte man dieses Werk in Österreich und Deutschland nicht erhalten?

„Die Protokolle der Weisen von Zion sind ein antisemitisches Pamphlet. Es wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von unbekannten Redakteuren auf der Grundlage mehrerer fiktionaler Texte erstellt und gilt als einflussreiche Programmschrift antisemitischen Verschwörungsdenkens. Die Protokolle geben vor, geheime Dokumente eines Treffens von jüdischen Weltverschwörern zu sein.“

(Quelle: wikipedia)

Für den lesefaulen FPÖ-Wähler ist auch schon für Abhilfe gesorgt (Kommentar mit rotem Punkt)…

Klar, niemand kann dafür verantwortlich gemacht werden, was ein User bei ihm postet, aber ein bisschen sinnerfassend mitlesen wäre manchmal echt nicht falsch!

Die Dokumentation ist gut gemacht, bezieht sich Fakten und führt das Gebahren von Goldman-Sachs nicht auf jüdische Charaktereigenschaften zurück.

Die Poster bei HC Strache, einem erklärten Gegner des Antisemitismus, tun dies sehr wohl.

Update, 11.09.2012, 18:45 Uhr:

Die Postings stehen noch genauso im Thread wie vor knapp 24 Stunden…

Auch wenn es HC Strache verspricht, wird nichts gelöscht…

Kann natürlich sein, dass weder er, noch seine Mitarbeiter, die Postings gesehen haben.

Liest da überhaupt jemand mit?

Update, 13.9.2012, 10:45 Uhr:

Beide Kommentare wurden mittlerweile entfernt.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Aufklärungsarbeit 2.0 abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Antisemitenspielplatz

  1. wie blau muss man sein um blau zu wählen schreibt:

    Das übliche Feigenblatt Straches. Er hat nichts gesehen, ist nicht verantwortlich, immer sind die anderen schuld. So wars auch bei der antisemitischen Karikatur, die seltsamerweise nach den ersten Kritiken gegen das Original getauscht wurden.
    Und in den Sommergesprächen hat er ständig beteuert, dass an der Karikatur nichts Antisemitisches zu erkennen ist. Warum er sie aber so schnell getauscht hat, eine Erklärung ist er schuldig geblieben.
    Die gezielten Provokationen der Blauen mit anschließender Schuldabwälzung auf die böööösen linken Medien und weinerlicher Selbstbemitleidung des Führers, Schlüpfen in die Märtyrer-Rolle sind bei diesen Populisten doch Programm.
    Die ÖVP als einzige Option der FP, nachdem Spindelegger immer herumeiert und sich nicht klar von den Blauen distanziert, wie alle anderen Parteien, sollte sich sehr gut überlegen, ob man so eine Truppe jemals wieder in eine Regierung holen kann.

  2. Ich schreibt:

    und ob da jemand mit liest! Denn kritische (contra) Strache Kommentare werden sofort gelöscht und die betreffenden User geblockt.
    https://www.facebook.com/groups/blocked.by.HCStrache/

  3. reconquistarlibertas schreibt:

    Es gibt „brisantere Aussagen“ zu Thema „Goldman Sachs und Antisemitismus „ schaut euch die Aussagen von Johan Galtung zu diesen Thema an!

    Zum Begriff Antisemitismus allgemein:
    Dieser Begriff ist nichts weiteres als eine griffige Totschlagvokabel, die jede Kritik an jüdischer Arroganz und jüdischer Machenschaften unterbinden soll. Der Begriff ist sogar inhaltlich irreführend, weil die meisten Semiten gar keine Juden, sondern Araber sind, umgekehrt aber die meisten Juden keine Semiten, sondern Angehörige des Turkstammes der Khasaren. Die größten Antisemiten sind also in Wirklichkeit die vorwiegend ostjüdisch-kharsarischen Bewohner Israels, von denen die semitischen Palästinenser vertrieben und unterdrückt werden und wurden. Wodurch das Phänomen des weltweit zu beobachtenden „Antisemitismus“, also besser Antijudaismus heißen sollte.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s