Die paramilitärischen Facebookfreunde von Werner Königshofer

Werner Königshofer hat ja momentan durchaus Probleme, auch wenn er das selbst nicht so sieht.

Im Artikel von stopptdierechten.at kommt auch wieder mal, der hier schon oft erwähnte Wolfgang Paul, aka Wolfgang Thulefeuer, aka Wolfgang Sonnenritter vor, der gerne mal Videos vom „Führer“ postet…


(Link zum Video)

…dessen Pinnwandeinträge von Werner Königshofer kommentiert werden…

…dessen Namen wir mittlerweile einem Gesicht zuordnen konnten.

Wir möchten an dieser Stelle Mani Fellner, bzw. Manni Mammut, für die Bereitstellung solch toller Fotos danken…

…danke, Mani!

Aber zurück zu Wolfgang Paul, der ist unter anderem Administrator folgender geheimen Gruppe…

Alle 4 hatten bereits Auftritte auf unserem Blog und drei der Herren sind mit Werner Königshofer befreundet. Die Freundschaft kann durchaus als aktiv angesehen werden, da alle drei gerne mal auf der Facebookseite von Werner Königshofer mitkommentieren.

Aber um was geht es nun in der geheimen Gruppe „Deutsche Garde“?

Lassen wir den Gründer der Gruppe, Andreas Keltscha, zu Wort kommen…

Auch Elias Marquart ist übrigens mit Werner Königshofer befreundet…

MNA? Ungarn? Ausbildung?

Die Abkürzung MNA steht für „Magyar Nemzeti Arcvona“, übersetzt bedeutet das „Ungarische Nationale Front“. Ebenjene bittet solche Ausbildungen an…

Also ganz harmloses Zeug, womit uns auch folgendes Posting nicht wunderte…

Man muss sich ja mal den Teil mit „eventuell zum Schutz für eine neue Partei“ auf der Zunge zergehen lassen.

Die Definition für eine ähnliche Organisation liest sich so:

„Die Sturmabteilung (kurz SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP.“

Aber wir interpretieren da sicher etwas falsch, denn bisher ging es ja nur um Nahkampfausbildung, oder?

Auch Andreas Keltscha erfreut uns mit Informationen über seine Ausbildung…

Die Beziehung von Andreas Keltscha und Wolfgang Paul scheint ganz im Sinne von Ernst Röhm und Michael Kühnen zu sein.

Das 20 Jahre ins Land gegangen sind seitdem Andreas Keltscha militärisch aktiv war, zeigt dieses Foto…

(Nochmal Danke an Mani!)

Noch interessanter ist, dass Andreas Keltscha 2009 noch als „Beatmaster Fantom“ für das Wiener Nr. 1 Multi-Kulti-Rap-Label „Becka-Sekta“ tätig war…

Aber das ist eine andere Geschichte, zurück zu den Administratoren…

Es handelt sich um denselben Mario Caracciolo der die „Meinungsfreiheit“ auf der Facebookseite von Werner Königshofer nur zu gerne ausnutzt. Siehe hier.

In der Gruppe darf aber auch Literatur nicht zu kurz kommen…

Eine „Kriegsanleitung“ ist also durchaus willkommen.

Willkommen gewesen wäre auch Klaus Siegfried Jessenitschnig, der sich aber höflich gleich wieder verabschiedet hat. (Der Grund könnte unser Artikel gewesen sein)

Also Erstens heißt es „baweko“ und nicht „bewako“ und Zweitens hat Klaus Siegfried Jessenitschnig erkannt, dass Facebooks trügerische Sicherheit kaum jemanden schützt.

Kleine Weisheit zum mitnehmen:

Hochmut kommt vor dem Fall!

Kleiner Hinweis für alle die jetzt lauthals gegen uns skandieren:

Andreas Keltscha hat 2 unserer Rechercheprofile ungefragt zur Gruppe hinzugefügt und uns somit obiges Material zur Verfügung gestellt. Dankesschreiben also bitte an ihn.

Zum Abschluss noch die geamte Mitgliederliste in der einige, aus unserem Blog, bekannte Namen vorkommen…

Ach ja, Herr Keltscha, wie war die Kur?

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30 Antworten zu Die paramilitärischen Facebookfreunde von Werner Königshofer

  1. Mork vom Ork schreibt:

    Hallo Herr Stasi-Spitzel,

    wie fühlt man sich denn so als Denunziant? 😀

  2. Bibo schreibt:

    So solls sein, immer nur weiter brav aufdecken!

  3. Guerrero schreibt:

    „Hallo Herr Stasi-Spitzel,

    wie fühlt man sich denn so als Denunziant? “
    Man kann einen Neo-Nazi nicht als Nazi denunzieren.

  4. Pingback: Friedhofsstimmung… | bawekoll

  5. (mad) schreibt:

    Dass sich das alles auf einer in Wahrheit vollkommen öffentlichen Plattform wie Facebook abspielt, ist dann doch ernüchternd.

  6. Pingback: Lektüretipp: Der FPÖ-Mandatar im braunen Facebook-Sumpf | (mad)

  7. Pingback: Warnung an alle die gegen „Nationalen Sozialismus“ sind! | bawekoll

  8. T.S. schreibt:

    Hut ab vor dieser sensationell ausführlichen Recherche! Vor allem die Fotos aus dem Familienalbum sind der Hammer 😉 Weiter so!

    cheers vom offensichtlich mutmaßlichen FPÖ-Handydieb 😉

  9. rita mandel schreibt:

    bin erst heute auf die seite gestoßen. vielen dank für diese super arbeit! weiter so!

  10. Böser Hund! schreibt:

    endlich werden die ratten ans licht getrieben, weiter so! ich fände es recht aufschlußreich, dieses ganze braune gewächs als ne art „beziehungsdiagramm“ darstellen, wie man das aus krimis kennt, mit fotos/dossiers zu den einzelnen protagonisten und „bunten fäden“ dazwischen, das ganze halt digital, das würde vor allem die schnittstellen zu gewissen parteien gut darstellen, stell ich mir vor…

  11. Pawel schreibt:

    Ich versteh den Sinn dieser Anspielung nicht ganz:

    „Die Beziehung von Andreas Keltscha und Wolfgang Paul scheint ganz im Sinne von Ernst Röhm und Michael Kühnen zu sein.“

    Ob die beiden mehr sind als bloß Kameraden ist doch egal, oder? Ich hoffe mal, dass da nicht diese seltsame Verbindung zwischen Antifaschismus und Homophobie durchscheint, dies in der Geschichte ja immer wieder gab…

    Aber das ist jetzt nur ne Kleinigkeit, die ich ein wenig komisch finde. Abgesehen davon: Tolle und wichtige Recherche, vielen Dank dafür!

    • bawekoll schreibt:

      Das ist ein Seitenhieb auf die Bigotterie der rechten Szene wenn es um Homosexualität geht! Einerseits Gift und Galle spucken, andererseits sich nicht eingestehen, dass die Größen der Szene (Röhm und Kühnen) schwul waren. Homophobie unsererseits liegt nicht vor! Ganz im Gegenteil.

      • Pawel schreibt:

        Danke für die rasche Klarstellung – wollte euch keinesfalls Homophobie unterstellen, sondern nur mal nachfragen 😉

  12. Pingback: Chefsache! | bawekoll

  13. susi schreibt:

    na das ist recht. erst futtert er sich einen wanst an, dann braucht er eine kur….

  14. Pingback: Ein ganz normaler Monat FPÖ « Liberty Island

  15. Pingback: bawekoll

  16. Pingback: Ein Quentlein Wahrheit… | bawekoll

  17. nn schreibt:

    bitte nehmt die homophoben anspielungen raus!

    dieser satz
    > Die Beziehung von Andreas Keltscha und Wolfgang Paul
    > scheint ganz im Sinne von Ernst Röhm und Michael Kühnen
    > zu sein.
    ist letztklassig. null informationsgehalt und unterste schublade der demagogie.

    schlimm, dass die heteronormale hegemonie in der linken noch immer derart unreflektiert reproduziert wird.

    • bawekoll schreibt:

      Wir erklären es gerne nochmals:

      Es geht hier keineswegs um Homophobie unsererseits, sondern um den bigotten Umgang der rechten Szene mit dem Thema!

      Außerdem haben wir nicht vor, Artikel auf Leserverlangen zu ändern.

  18. Pingback: Die Hüter des Gesetzes | bawekoll

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