Crowdcontrol?

(ursprünglich am 08.06.2011 veröffentlicht)

Der Begriff “Crowdcontrol” beschreibt, grob umrissen, das bewußte Lenken einer Gruppe von Menschen in bestimmte Bahnen.

Auf Facebook umgelegt würde das bedeuten, wenn ich ein Thema auf meine Pinnwand stelle, dann kontrolliere ich auch, in welche Richtung die darüber entbrannte Diskussion läuft.

Übe ich jedoch bewusst keine Crowdcontrol aus, dann passiert zum Beispiel so etwas:

Ein evangelisch-lutherischer Bischof kritisiert die Abschiebung eines Gambiers und Werner Königshofer kommentiert einen Bericht der Tiroler Tageszeitung dazu.

(Man beachte besonders die letzten 4 Kommentare)

Der Fairness halber müssen wir sagen, dass Werner Königshofer diese Kommentare wahrscheinlich noch nicht registriert hat und keine Zeit zum Löschen hatte.

Es ist für uns jedoch bezeichnend, dass solche Ausbrüche auf der Facebookseite eines Nationalratsabgeordneten überhaupt passieren.

Ingeborg Deschka hatte übrigens vor kurzem schon mal auf der Facebookseite von Norbert Hofer (Vizeparteichef und Abgeordneter zum Nationalrat der FPÖ) einen solchen Ausbruch, der sich über mehrere Kommentare hinzog.

Hofer quittierte diesen mit einem Rausschmiss aus der Freundesliste.

Wie wird Königshofer reagieren?

Er selbst neigt ja auch zu markigen Sprüchen.

Wie in diesem Beispiel, in dem er den grünen Lantagsabgeordneten Gebi Mair, wir zitieren, als “homophile Bereicherung des Tiroler Landtages” tituliert.

(Die Sache ist bekannt, aber unserer Meinung nach ein gutes Beispiel für den Umgangston auf der Facebookseite von Werner Königshofer)

Und zu guter Letzt, ein Fundstück auf seiner Pinnwand vom 31. Mai 2011.

Die Dame kommt bekannt vor?

Ein Bild aus unserem, drei Tage vor dem 31. Mai, erschienenem Artikel, “So nicht Frau Winter”.

Und ein Bild aus unserem am 30. Mai erschienem Artikel.

Auf dem Facebookprofil von Frau Reichart ist nun natürlich keine Spur mehr von diesen Dingen.

Und bevor jetzt jemand laut “agent provocateur” schreit, möchten wir klarstellen, dass niemand von uns hinter den Profilen von Ingeborg Deschka oder Andrea Reichart steckt.

Um FPÖ-Politiker schlecht aussehen zu lassen bedarf es keiner solchen Mittel, dazu gibt es FPÖ-Wähler!

Update 8.6.2011, 08:30

Prompte Reaktionen auf den Artikel.

Das Problem, das der “Werner” hat, ist, dass seine Pinnwand für alle sichtbar ist!

Update 8.6.2011, 16:30

Die Kommentare mit dem N-Wort stehen nun seit gut 17 Stunden unkommentiert auf Werner Königshofers Facebookseite.

Update 8.6.2011, 23:59

Die Kommentare mit dem N-Wort stehen nun seit gut 24 Stunden unkommentiert auf Werner Königshofers Facebookseite.

Update 11.6.2011, 11:30

Die Kommentare wurden bisher weder gelöscht, noch kommentiert, Werner Königshofer scheint sich um die Inhalte seiner Facebookseite nicht zu kümmern.

Update 12.6.2011, 22:00

Nach wie vor weder gelöscht, noch kommentiert.

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4 Antworten zu Crowdcontrol?

  1. Pingback: Die paramilitärischen Facebookfreunde von Werner Königshofer | bawekoll

  2. aya45 schreibt:

    interessant – bin erst seit gestern bei FB, aber arg! man sitzt sozusagen im glashaus!

    sag mal, dieser nick erinnert an jemanden, der einst bei n-tv war. KK – klingelts ? arizona ?

  3. Pingback: Friedhofsstimmung… | bawekoll

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